10 Tipps bei Trockenem Haar

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10 Tipps bei Trockenem Haar

Was hilft bei trockenem Haar

Es gibt zahlreiche Ursachen, dass das Haar trocken ist: Eine trockene Kopfhaut zum Beispiel, die nicht genügend Talg bildet. Hierzu ist die Veranlagung genetisch bedingt. Jedoch ist es meistens auch unsere Schuld. Aufgrund unserer gewohnten Pflege und Styling geraten die Haare aus ihrer natürlichen Balance: Extremes Styling und Colorationen rauen Haaroberfläche und Kopfhaut auf, die ebenfalls zu trockenen Haaren führen.

Trockene Haare fühlen sich oft spröde und strohig an. Sie können lediglich schwer gebürstet werden und glänzen fast nicht. Die Ursache: Der Talgfilm, der den Schopf schützt und die Haaroberfläche des gesunden Haars umschließt, ist bei trockenen Haaren durchlässig und besonders dünn. Die feinen Schuppen darunter liegen daher nicht genau an und werden rasch rau und porös. Aus dem Inneren der Haare geht durch die kleinen Lücken Feuchtigkeit verloren. Damit trocknet es aus.

Haarpflegeartikel, die exakt auf trockene Haare passen, sind hilfreich dabei, um diesen Prozess aufzuhalten. Sie beinhalten Pflegestoffe wie beispielsweise Sheabutter und Aloe Vera, mit denen eine Reparatur von brüchigen Stellen gezielt erfolgt. In trockenen Haaren wird zudem die Feuchtigkeit von Lipiden gebunden und ein gestiegener Anteil an Silikonen sorgt dafür, dass das Kämmen leichter fällt.

Zehn praktische Tipps bei trockenen Haaren

Tipp: Nicht jeden Tag Waschen

Waschen Sie trockene Haare nicht jeden Tag! Jede Haarwäsche spült Lipide aus, die die Haare schützen. Hier gilt der Grundsatz: möglichst selten und so viel wie notwendig ist.

Tipp: Haarprodukte für dein Haartyp

Verwenden Sie lediglich Produkte, die auf Ihren Haartyp abgestimmt sind. Sie verfügen über weniger Schaumbildner, die austrocknen und sorgen dafür, dass aufgrund eines höheren Anteils an Silikonen die Haare leichter gekämmt werden können.

Tipp: Verwendung von Haarkuren

Führen Sie auf jeden Fall einmal in der Woche eine Kur durch: Bei trockenen Haaren spenden Haarkuren genügend Feuchtigkeit und versiegeln die Haaroberfläche mit pflegenden Ölen.

Tipp: Verwendung von Hitzeschutz Spray

Ohne Produkte kein Hitzestyling! Heiße Föhnluft und Glätteisen strapazieren die Haare und entziehen ihnen Feuchtigkeit. Deshalb sollten sie so oft wie möglich an der Luft trocknen. Achtung: Wenn Sie einen neuartigen Föhn erwerben, dann sollte dieser auf jeden Fall über eine Hitzeschutz-Einstellung verfügen.

Tipp: Kopfmassagen für die Durchblutung

Handarbeit: Kopfhautmassagen in regelmäßigen Abständen unterstützen die Durchblutung und bringen die Talgproduktion in Schwung.

Tipp: Haarwäsche mit niedrigen Temperaturen

Waschen Sie nicht zu heiß! Das führt dazu, dass die trockenen Haare weiter ausgelaugt werden. Drehen Sie den Temperaturregler besser auf lau bis mittelmäßig warm. Spülen Sie die Haarlängen mit kaltem Wasser ab. Das sorgt dafür, dass die Haaroberfläche geglättet wird und bringt Glanz.

Tipp: Haarprodukte ohne Alkohol

Stylen Sie ohne Alkohol! Alkoholhaltige Schaumfestiger, Haarspray, Gel & Co. führen dazu, dass diese die Haare auch austrocknen.

Tipp: Verwendung von gut verarbeiteten Bürsten & Kämmen

Achten Sie auf jeden Fall auf geeignetes Werkzeug. Die Pressnähte, die sich in schlecht verarbeiteten Bürsten und Kämmen befinden, schädigen die Schuppen auf den Haaren und rauen sie weiterhin auf.

Tipp: Nicht zu nasses Haar kämmen

Die Haare, die noch feucht sind, sollten Sie zunächst mit einem groben Kamm entwirren. Danach kämmen Sie das Haar sanft durch, weil es nass ganz schön empfindlich ist.

Tipp: Kein Gezerre an den Haaren

Seien Sie sanft! Heftiges Gezerre kann die Haare überdehnen und die Haarstruktur weiterhin schädigen.

Letzte Aktualisierung am 16.07.2018 um 20:24 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API