6 Pflegetipps für sensible Kopfhaut

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Vladimir Gjorgiev/shutterstock.com

6 Pflegetipps für sensible Kopfhaut

Ursachen und Pflegetipps für sensible Kopfhaut

Wenn die Kopfhaut juckt, spannt und brennt, so stellt dies eine erhebliche Beeinträchtigung des Wohlbefindens dar. Hier erfahren Sie mögliche Gründe für die sensible, gereizte Kopfhaut, und wie man sie wieder beruhigen kann.

Grundsätzlich reagieren Menschen typabhängig verschieden auf Umwelteinflüsse, Pflegeprodukte, Stress und innere Unruhe etc. Auch die Verwendung von chemischen Zusatzstoffen bei Colorationen oder Dauerwellen rufen unterschiedliche Reaktionen hervor.

Eine angegriffene Schutzschicht macht die Kopfhaut sensibel

Unsere Kopfhaut besitzt, genauso wie die restliche Haut am Körper, eine Schutzschicht aus Hornzellen, ähnlich einer Wand aus Ziegelsteinen. Der Mörtel dazwischen sind die Lipidkörner, also Fette. Durch verschiedene äußere Einflüsse können die Lipide teilweise herausgelöst werden, dadurch wird die natürliche Schutzschicht durchlässig. Der dadurch entstehende Mangel an Feuchtigkeit, bzw. das Eindringen von Schadstoffen kann die Kopfhaut irritieren. Die Folge sind Spannungsgefühle, Juckreiz, Rötungen bis hin zur Schuppenbildung.

Sensible Kopfhaut durch falsche Pflege

Tägliches Haare waschen belastet die Kopfhaut und trocknet sie aus, ebenso Stylingprodukte, die Alkohol enthalten. Wenn Sie nicht auf die tägliche Kopfwäsche verzichten können, ist es wichtig, ein besonders mildes Shampoo zu verwenden. Anstatt alkoholhältiger Schaumfestiger bietet sich die Verwendung von Leave-in-Conditionern an, und die schonendere Variante zum Gel ist das Haarwachs.

Die Pflege der sensiblen Kopfhaut dem Klima anpassen

Es ist tiefster Winter, Mützen- und Heizungsperiode? Oder wird Ihre Kopfhaut strapaziert von Sonne, Chlor- oder Salzwasser? Dann sollten Sie nicht vergessen, auch der Kopfhaut die verlorene Feuchtigkeit zu ersetzen in Form von feuchtigkeitsspenden Shampoos, Leave-in-Kuren oder Conditioner. Diese wirken feuchtigkeitsspendend, ohne das Haar unnötig zu beschweren.

Keine Hilfe in Sicht? Dann sollte der Hautarzt die sensible Kopfhaut begutachten

Hält der Juckreiz hartnäckig an, und man kann Rötungen und größere Schuppen erkennen, steckt womöglich eine Pilzerkrankung dahinter. Oft kann dies der Fall sein, wenn man zusätzlich unter vermehrter Talgproduktion der Kopfhaut leidet. In diesem Fall sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen und sich beraten lassen.

Tipps, um das natürliche Gleichgewicht der sensiblen Kopfhaut wieder herzustellen:

Tipp 1: Ölkur

Probieren Sie es mit einer Ölkur. Vor dem Zubettgehen ein leichtes Pflanzenöl (Mandel, Argan, Jojoba) in kleinen Mengen einmassieren und über Nacht einwirken lassen. Wichtig beim Waschen am Morgen: Zuerst das Shampoo im TROCKENEN Haar verteilen, dann aufschäumen und gut auswaschen. Nur so lösen sich die Fettrückstände komplett aus dem Haar.

Tipp 2: Shampoo verdünnen

Für gereizte Kopfhaut können die waschaktiven Substanzen im Shampoo zu stark konzentriert sein. Mischen Sie ein wenig Shampoo zu gleichen Teilen mit Wasser, und die Kopfhaut wird weniger ausgetrocknet.

Tipp 3: Kalkrückstände entfernen

Shampooreste immer vollständig entfernen ist Pflicht. Hat man hartes oder sehr hartes Leitungswasser zur Verfügung, hilft eine Spülung, um Kalkreste zu entfernen, denn auch diese können die Kopfhaut reizen. Geben Sie einen EL Zitronensaft oder Apfelessig in einen Liter kaltes Wasser, und spülen sie damit nach der Wäsche Ihre Haare gut aus.

Tipp 4: Massagen

Verwenden Sie eine nicht fettende Flüssigkur und massieren Sie damit sanft die Kopfhaut. Prüfen Sie jedoch die Inhaltsstoffe, denn auf ätherische Öle sollte verzichtet werden, da diese die Kopfhaut irritieren können.

Tipp 5: Verzicht auf Styling Tools mit Hitzewirkung

Wenn die Kopfhaut aus der Balance gekommen ist und stark juckt, lassen Sie Föhn-, Krepp- und Glätteisen besser eine Weile ausgeschaltet. Die Hitze dieser Geräte führt zu zusätzlichem Feuchtigkeitsverlust durch Austrocknung.

Tipp 6: Achten Sie auf die Qualität Ihrer Bürste

Vermeiden Sie Kunststoff- und Metallborsten, diese reizen die sensible Kopfhaut zusätzlich. Investieren Sie stattdessen in eine Bürste mit relativ eng stehenden Naturborsten.

 

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