Guide für Haarbürsten

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Kzenon/shutterstock.com

Guide für Haarbürsten

Sie sind das, was man für Styling und Pflegeroutine einfach haben muss: Bürsten und Kämme gehören auf alle Fälle zu unserem Frisurenalltag. Welche Beautyhelfer eignen sich am besten für welche Hairstyles und Haartypen? Wir informieren Sie darüber. Dazu: Tipps zum Anwenden und für die Pflege von Tanlge Teezer, Denman & Co.

Schritt für Schritt kommen Kamm und Haarbürste jeden Tag bedeutungsvollen Aufgaben nach: Sie beseitigen Rückstände vom Styling, entwirren die Haare und sorgen zudem für Schwung, Glanz und Volumen. Und dennoch sind alle Frisurenhelferdifferenziert zu handhaben: Für sämtliche Haartypen und jeden Beauty-Zweck ist nämlich die geeignete Bürste zu haben. Wir machen den Test: Welcher Beautyhelfer kann was und wo ist er am besten einzusetzen? Unsere Galerie gibt die Antworten darauf:

JEDE BÜRSTE PFLEGT ANDERS

Guide für Haarbürsten: Paddle Brush

Die oft flache und viereckige Kissenbürste oder Paddelbürste eignet sich speziell für mittellange oder lange Haare. Wegen ihrer Form ist es möglich, dass sie breite Haarsträhnen aufnehmen kann – das bedarf nicht so viele Bürstenzüge und schont somit Haarstruktur und -wurzel. Die Paddle Brush ist beim Föhnen optimal, um glänzende, glatte Frisuren zu kreieren. Alle, die von Natur aus feine Haare haben, sollten am besten diese Bürste verwenden.

Guide für Haarbürsten: Detangler

Nomen est omen: Mit den unterschiedlich langen und flexiblen Borsten können diese kleinen Entwirrer alle Knötchen in den Haaren lösen. Diese praktische Bürste gleitet auf sanfte Weise durch die Haare, ohne dass sie unangenehm zieht oder den Schopf strapaziert – gerade für frisch gewaschene Haare ein großer Vorteil!

Guide für Haarbürsten: Denman

Diese Variante beeindruckt durch ein Gummikissen und den darin enthaltenen, kräftigen Kunststoffborsten. Mithilfe derKunststoffborsten können nasse Haare rasch und einfach entwirrt werden. Das Kissen garantiert erneut, dass das Haar während des Föhnens nicht zu leicht durch die Haarbürste rutscht – das macht eine vollständige Kontrolle beim Styling möglich! Vor allem Bobs können damit sehr gut in Form gebracht werden.

Guide für Haarbürsten: Rundbürste

In der Tat – der Allrounder: Die Rundbürste sorgt dafür, dass glatten Frisuren Spannkraft verliehen wird und ist als erstes zu wählen, wenn der Schopf neuen Schwung erhalten soll. Je schmaler die Haarbürste dabei ist, desto welliger wird die Frisur. Breite Varianten kreieren dagegen ein herausragendes Volumen. Top-Trick der Styling-Profis: gleichzeitig zwei Bürsten benutzen. Eine Partie ist beim Föhnen einzudrehen, in den Haaren lässt man sie auskühlen. Während dieser Zeit die nächste Strähne mit der anderen Rundbürste stylen et cetera – innerhalb kürzester Zeit ist Fülle in den Haaren.

Guide für Haarbürsten: Skelettbürste

Wenn man das Haar auf das Styling vorbereitet, kann es der luftdurchlässige und leichte Beautyhelfer rasch vortrocknen. Besonders bei sehr vollen und langen Haaren ist das vorteilhaft. Wenn die Anwendung der Skelettbürste am Ansatz erfolgt, bewirkt sie zudem einen hübschen Push-up-Effekt.

Guide für Haarbürsten: Toupierkamm

Dieser kleine Stielkamm sorgt für das richtige Volumen: Einzelne Strähnen können gezielt mit dem spitzen Ende abgeteilt werden, damit zudem mit den Kammzinken vom anderen Ende her wider der Wuchsrichtung gebürstet werden kann – dieses Toupieren sorgt bei den Haaren für Fülle und Stand.

Guide für Haarbürsten: Lockenkamm

Bürstet man lockige oder gewellte Haare, können sie meist strubbelig werden, da die Haare der verschiedenen Locken damit zu stark gegenseitig separiert werden. Die Haare wirken davon abstoßend aufgeplustert. Ein Kamm mit groben Zinken kann hier Abhilfe schaffen: Wenn man ihn mit Vorsicht anwendet, entwirrt er das Haar ohne dass dabei die Curls zerstört werden.

Tipps für ein erfolgreiches Anwenden und Reinigen

Von unten Richtung oben bürsten

Damit keine Haare abbrechen und schmerzhaftes Ziehen vermieden wird, ist es am besten, beim Kämmen stets mit den Spitzen anzufangen. Am Ansatz angesetzt, zieht sich schon verworrenes Haar noch enger zusammen und formt kleineKnötchen.

Vor dem Haare waschen kämmen

Damit beseitigen Sie noch vor dem Auftragen des Shampoos die Styling- und Schmutzrückstände. Zudem verheddert sich das Haar beim Waschen nicht so sehr, was später dafür sorgt, dass es besser gebürstet werden kann.

Täglich 100 Striche?

Laut einer viel zitierten Faustregel heißt es, dass wir unsere Haare jeden Tag mit einem Minimum von 100 Strichen bürsten sollen, damit es kräftig bleibt und schön glänzt. Diese Streicheleinheiten wirken sich tatsächlich positiv aus: Einerseits wird beim Kämmen die Durchblutung der Kopfhaut angeregt. Das begünstigt die Vitalstoffversorgung der Haarwurzeln und somit auch das Wachstum. Auf der anderen Seite erfolgt die Verteilung des Fetts, das sich auf der Kopfhaut befindet, über die Längen, wo es als Schutzfilm für das Haar wirkt. Dafür genügen jedoch bereits einige Bürstenstriche. Übertreiben Sie es also nicht, denn sonst kommt es zu einer vermehrten Anregung der Talgproduktion auf der Kopfhaut, was fettige Haare bewirken kann.

Selbst die Haarbürste benötigt Pflege

Beseitigen Sie nach jeder Anwendung von Denman, Paddle & Co. das ausgekämmte Haar. So verhindern Sie, dass sich Rückstände von Stylingartikeln oder Fettreste maßlos ablagern. Sie sollten zudem die Bürsten in regelmäßigen Abständen reinigen, sonst verteilen sich Talg und Schmutz stets erneut in den Haaren. Im Idealfall wäscht man einmal monatlich die Bürste – und das funktioniert so: Am besten, Sie befeuchten die Borsten mit lauwarmen Wasser und schäumen diese einfach mit mildem Haarwaschmittel ein. Danach spülen Sie die Bürste ordentlich aus und legen sie zum Trocknen auf ein Handtuch. Die Borsten sind dabei nach unten gerichtet.

 

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