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Welcher Bart ist angesagt?

Welcher Bart ist angesagt?

Der Bart und seine Auswirkung auf das Soziales Umfeld!

In der Jugendmode der Gegenwart geht der Trend eindeutig zum Bart. Woher kommt diese unerwartete Wendung zu einer Männer-Mode, die in weiten Kreisen vor wenigen Jahren noch als überholt und gestrig galt? Welche Auswirkungen hat der neue Trend zum Bart auf die Beziehungen der Geschlechter? Ist ein Mann mit Bart heute beliebter als ein Mann ohne Bart? Ist der Bart tatsächlich wieder zum Symbol für Seriösität, Reichtum und männliche Potenz geworden? Und welche Bartform ist unter den vielen Bartarten die erfolgverssprechendste? Eine Menge von Fragen, die hier beantwortet werden sollen. Denn jeder Trend hat seine Wirkung. Sowohl für die Bartträger als auch das begutachtende weibliche Geschlecht hat eine ganz eigene Meinung zur Bartproblematik. Auch das ist nicht ganz neu, denn über den Bart des Mannes wurde bereits vor tausenden von Jahren diskutiert und gestritten.

Seit dem Bart des Propheten steht der Bart des Mannes im Blickpunkt der Mode

Historiker haben es genau belegen können: Seit Jahrtausenden hat das männliche Barthaar immer wieder Phasen erlebt, in denen es zum Ziel modischer Phantasien und Kulte wurde. Bereits im alten Ägypten galt der Bart eines Mannes als ein Zeichen von besonderer Kraft und Männlichkeit. Männer betrachteten ihr wallendes Barthaar als Zierde ihrer Männlichkeit und legten deshalb eine besonders sorgfältige Bartpflege an den Tag. Im Laufe der menschlichen Entwicklung gingen die Ansichten sehr weit auseinander, wie ein modischer Bart nun tatsächlich auszusehen habe. Je nach Breiten- und Längengrad und vorherrschender Kultur konnten die Bärte der Männer extrem unterschiedlich aussehen. Bärte, die von der vorgegebenen Norm abwichen, konnten dem Träger erhebliche Unannehmlichkeiten bereiten. Eine unübliche Barttracht galt in alten Kulturen oft als Hinweis auf schlechten Charakter und Unzuverlässigkeit. Auch in der Gegenwart stößt ein ungepflegter Bart bei Arbeitgebern oft auf Ablehnung. So ist mancher ersehnte Jobwunsch schon an der Fremdheit des Bartes gescheitert. Bärte standen in der Frühgeschichte auch als Kultfaktor mit religiöser Komponente. Heute gibt es Regionen auf der Welt, wo ein Bart bei Priestern nach wie vor Grundbedingung ihres Erscheinungsbildes ist. In der westlichen Modewelt ist der moderne Bart dagegen eher ein Ausdrucksmittel von Modebewusstsein und zur Schau gestellter Individualität. So ändern sich die Zeiten.

Der Bart als Spiegelbild männlicher Würde und Eleganz

Auch in Griechenland waren die Männer sehr stolz auf ihre wallenden Bärte, das änderte sich erst, als Alexander den Großen dort einfiel. Nun wurden Bärte bei Trauer oder aufgrund einer Bestrafung abrasiert. In der Zeit heftiger kriegerischer Auseinandersetzungen wurden die Bärte bewusst sehr kurz gehalten. So konnten die Männer ungestört den Kampf Mann gegen Mann antreten, ohne dass die Barthaare ihre Sicht behinderten. Als später die Makedonier in Griechenland an die Macht kamen, war es Pflicht, sich täglich zu rasieren. Aus jener Zeit entstammt das griechische Sprichwort: Durch einen Bart wird der Mann nocht nicht zum Weisen. Trotzdem bevorzugten viele griechische Philosophen auch weiterhin lange Haare und ebenso langen Bartschmuck. Die Römer übernahmen schließlich die Technik der Rasur von den Griechen. In Persien durchwirkte der König seinen wallenden Bart sogar mit goldenen Fäden als Zeichen von Eleganz und höchstem Rang. Selbst bei den alten Germanen soll ungepflegter Haarwuchs bereits verpönt gewesen sein. Der Bart war ein wichtiges Zeichen bei der Initiation vom Jüngling zum Krieger, aber gepflegt sollte die üppige Haartracht rund ums Kinn schon sein. So wie in alten Zeiten ist es im Grunde auch heute noch. Dem Bart wird gerade in der Zeit der Retrowelle in Pop und Rock wieder eine ganz besondere Anerkennung und Bedeutung zugesprochen. Ein erfolgreicher Folkrock-Musiker ohne Bart ist heute fast genau so undenkbar wie ein bartloser griechischer Krieger vor mehr als dreitausend Jahren.

Der moderne Mann trägt Bart und will dabei möglichst gut aussehen

Aber nicht nur die Musiker des Pop und Rock tragen heute den Bart. Jeder moderne Mann hat heute zu entscheiden, ob er lieber einen 3-Tage Bart, einen Vollbart oder eher in Schnauzer im Gesicht tragen möchte. Denn ein Mann von Welt trägt heute wieder Bart. Dieser Trend zur haarigen Pracht und Männlichkeit geht sogar soweit, dass es Bartträger gibt, die ihre Barthaare beim Friseur künstlich verlängern lassen, wenn der Bartwuchs noch nicht so üppig sprießt, wie sich der Träger das ursprünglich vorgestellt hat. Selbst die Rasierklingenhersteller und die Friseure können dem Bart-Trend durchaus Positives abgewinnen. Denn der Bartträger lässt sich beim Wachsen und bei der weiteren Gestaltung des Bartes gern vom Fachmann beraten und regelmäßig unter die Arme greifen. Denn wenn schon Bart, dann möglichst einen attraktiven. Denn jeder Mann möchte mit seinem Bart natürlich attraktiver wirken als ohne. Der haarige Trend hat somit sogar positive Auswirkungen auf das Bruttosozialprodukt. Welcher Volkswirt hätte daran vor zwanzig Jahren gedacht? Jeder moderne Mann trägt gern einen Bart, will dabei möglichst gut ausschauen und nimmt deshalb ohne zu Zögern gern die Hilfe von Dienstleistern in Anspruch.

So kommen Sie zum richtigen Bart ihrer Wahl

Der Weg zum richtigen Bart seiner Wahl ist mitunter für den Mann mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Am einfachsten ist es natürlich, sich einen einfachen Dreitage-Bart wachsen zu lassen. Die Schwierigkeiten fangen am vierten Tag an, denn es ist gar nicht so einfach, den Dreitagebart ständig auf das richtige Maß zu stutzen. Mitunter ist es besser, diese filigrane Arbeit einem Fachmann, am besten einem erfahrenen Friseur zu überlassen. Auch ein gepflegter Schnurrbart kann so seine Tücken haben. Ganz zu schweigen vom Vollbart, der mit Sicherheit früher oder später den Besuch eines Barber-Shops voraussetzt. Ein wallender Vollbart benötigt beim Träger grundsätzlich viel Zeit und Geduld. Denn durchschnittlich wächst das Barthaar in einem halben Jahr nur maximal 10 bis 12 Zentimeter. Da dauert es einige Jahre, bis der von einem Norweger gehaltene Weltrekord von über fünf Metern Bartlänge gebrochen werden kann. Aber im Grunde geht es beim Bart niemals um die Länge, sondern eher darum, welcher Bart zu welchem Typ passt. Deshalb sollte jeder Mann vor der zu treffenden Entscheidung, welchen Bart er sich zulegen möchte, erst einmal die zur Verfügung stehenden Bart-Grundtypen miteinander vergleichen. Denn nicht jeder Bart passt zu jedem Typ. Bei dieser Entscheidung ist Augenmass und persönlicher Geschmack gefragt. Denn am Ende verleiht jeder Bart-Typ dem männlichen Träger eine ganz individuelle Ausstrahlung. Wenn Sie unsicher sein sollten, für welchen Barttyp Sie sich entscheiden sollen, fragen Sie ihre Lebensgefährtin oder einen Friseur. Mittlerweile bieten viele Friseurstudios den Service an, unterschiedliche Bart-Varianten am Computer direkt mit dem Abbild des zukünftigen Trägers in Einklang zu bringen. Diese Simulation am Bildschirm machte die Entscheidungsfindung in aller Regel sehr viel leichter und angenehmer.

Wie der Bart seine Wirkung in unserer Gesellschaft entfaltet

Aktuelle soziologische Studien haben ergeben, dass das soziales Ansehen wächst, wenn der Mann einen modischen und gepflegten Bart trägt. Er wirkt in seiner sozialen Stellung als höher gestellt und das kann sich im beruflichen und privaten Bereich später durchaus auszahlen. Im Grunde ist diese Wirkung ja nicht neu, denn der Bart stand schon in früheren Epochen der Menschheit als Symbol für männliche Macht und Autorität. Ein struppiger und langer Bart kann besonders auf Frauen jedoch auch sehr furchteinflößend und agressiv wirken. Wer als Bartträger eher als vertrauenswürdiger Liebling der Frauen rüber kommen möchte, sollte eher den 3-Tage-Bart bevorzugen und den dominanteren Vollbart eher meiden, da hier die dominant-agressive Wirkung bis hin ins Bedrohliche umschlagen könnte. Ein gepflegter und ausreichend gestutzter Bart steht dagagen für Sicherheit, Reife und attraktive Männlichkeit. Seit dem Aufkommen des Retro-Trends im Jahr 2010 ist der Siegeszug des Bartes scheinbar nicht mehr aufzuhalten. Seine Bedeutung wächst ungebrochen. Ob im Sport, im Kino, im TV oder in der Mode – überall spielt der Bart des Mannes eine exponierte Rolle. Da wundert es nicht, dass im Orient für Bart-Transplantationen mittlerweile Summen bis zu 1500 Euro pro Sitzung gezahlt werden. Der Bart war schon immer mehr oder weniger ein Spiegelbild der jeweiligen Gesellschaft. Durch die heutige Vernetzung durch das Internet und die stärkere Präsenz von fotografischen Porträts zu jeder Tages- und Nachtzeit können Bartträger ihre Individualität in Echtzeit mitunter sehr viel besser ins Licht stellen als rasierte oder bartlose Zeitgenossen. Rasiert steht als Synonym zum Leidwesen der Barbiere heute eher für einen faden und charakterschwachen Mann. Ob sich das demnächst durch neue Trends in der Mode ändern kann, steht bisher nicht zur Debatte. Ganz im Gegenteil, die Modebranche entdeckt neben den bereits beschriebenen Bart-Varianten 3-Tage-Bart, Schnauzer und Vollbart weitere Bart-Varianten, die auf konkrete historische Vorbilder zurückzuführen sind.

Jüngster Trend: Das Comeback des Menjou-Bartes

Jeder Bart lässt seinen Träger allgemein etwas älter wirken. Das sollten besonders ältere Bartträger durchaus berücksichtigen. Deshalb ist in den fortgeschrittenen Jahren beim zu erstebenden Bartwuchs weniger mitunter wirksamer, gerade bei der zu erzielenden Wirkung gegenüber dem weiblichen Geschlecht sollte dies berücksichtigt werden. Das Comeback des Menjou-Bärtchens scheint mit dieser Wirkung zusammenzuhängen. Der schmale, nach beiden Seiten sich verjüngende, in seiner Form an zwei langgezogene Dreiecke erinnernde Bart feiert gerade bei Bart-Trägern in der Altersgruppe über dreißig ein überraschendes Comeback. Der Menjou-Bart geht auf den US-amerikanischen Filmschauspieler Adolphe Jean Menjou zurück, der durch die Hauptrolle im Hollywood-Stummfilm „Die drei Musketiere“ im Jahr 1921 weltberühmt wurde und auch im späteren Tonfilm seine Film-Karriere fortsetzten konnte. Durch seine weltweite Leinwand-Präsenz gelang es Menjou, seinen Bart als Vorbild von Millionen von Männern zu verbreiten. Über das unerwartete Comeback des nach ihm benannten Bärtchens wäre der bereits 1963 verstorbene Schauspieler mit Sicherheit erfreut gewesen.

 

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