Gründe für Haarausfall bei Frauen

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Gründe für Haarausfall bei Frauen

Welche Frau kennt dieses Problem nicht: Haare in der Bürste, Haare in der Dusche, Haare auf dem Kopfkissen. Eine gewisse Menge ausgefallener Haare ist völlig normal, ganz gleich in welchem Alter sich die Frau befindet. Wenn es jedoch zu viel wird, gilt es die Ursache dafür zu finden. Von alleine wird der Haarausfall nicht aufhören und das Haar wird stetig dünner und weniger. Oftmals gibt es eine ganz einfache Erklärung für den Verlust.

Mangel an Nährstoffen

Haare benötigen Nährstoffe wie Eisen, Zink, Vitamine und Eiweiße. Ein Eisenmangel kann bei Frauen häufig während der Regel auftreten, daher gilt es hier, den Verlust an Eisen auszugleichen. Durch eine einseitige Ernährung kann es ebenfalls zu Mängeln kommen. Auf die Einnahme von Vitaminen, wie das Vitamin B12 und Biotin, und auf die Einnahme von Mineralstoffe, sollte dringend geachtet werden.

Haarausfall durch Schilddrüsen-Probleme

Die Stoffe, welche von der Schilddrüse produziert werden, sind ebenfalls verantwortlich für eventuellen Haarausfall. Beide Erkrankungen, ob Überfunktion oder Unterfunktion, beeinflussen die Haare einer Frau. Bei der Schilddrüsenüberfunktion wachsen die Haare beispielsweise sehr fein und fallen bereits aus, bevor sie einigermaßen lang sind. Bei einer Unterfunktion werden sie hingegen eher trocken und stumpf.

Hormonelle Ursache für Haarausfall

Frauen in den Wechseljahren kennen dieses Problem des Haarausfalls häufiger. Ein niedriger Östrogenspiegel ist hier die Ursache für den Verlust. Aber auch in jungen Jahren kann ein Östrogenmangel für einen Haarausfall verantwortlich sein. Das Absetzen der Pille oder aber die Zeit nach einer Schwangerschaft, spielen hier eine große Rolle.

Stress lässt Haare ausfallen

Frauen die kaum zur Ruhe kommen und ständig unter Strom stehen, leiden häufig unter Haarausfall. Dieser kann sowohl diffus als auch kreisrund vorkommen. Stress lässt die Haare geradewegs ausfallen, da der Körper mit „wichtigeren“ Funktionen beschäftigt ist. Da der Verlust des Haupthaars zu weiterem Stress führt, endet dieses Unterfangen oftmals in einem Teufelskreis.

 

Genetische Veranlagung

Einer der gemeinsten Gründe für Haarausfall, ist die genetische Veranlagung. Dies ist eher eine männertypische Neigung, jedoch sind auch zahlreiche Frauen betroffen. Hier kann man im Normalfall überhaupt nichts machen. Der Wirkstoff Minoxidil kann in manchen Fällen helfen, aber an sich ist der erblich bedingte Haarverlust nicht richtig behandelbar.

Warnschild für Erkrankungen

Hin und wieder kommt es vor, dass der Haarausfall ein Symptom für eine andere, ernstzunehmende Krankheit ist. Da der Körper dann nicht ausreichend Nährstoffe aufnehmen kann, kann er die Haare sozusagen nicht länger halten. Das kommt beispielsweise bei Magersuch und Bulimie vor, aber auch bei Magen-Darm-Erkrankungen und Infektionskrankheiten.

Durch äußere Umstände

Ein banaler Grund für Haarausfall, ist die Überanstrengung des Haupthaares. Wer ständig bettlägerig ist und die Haare einer dauerhaften Reibung aussetzt, kann durchaus Haarverluste erleiden. Auch das ständige strapazieren durch ziehen und bürsten, Haargummis usw. kann Haarausfall verursachen. Dies macht sich vor allem am Stirnansatz und an den Seitenpartien bemerkbar.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Bei Medikamentenbedingtem Ausfall denkt man zu aller erst an die gefürchtete Chemotherapie. Aber auch andere Medikamente verursachen bei Frauen eventuell einen Haarausfall. Dies können beispielsweise Mittel gegen zu hohe Cholesterinwerte oder zu hohen Blutdruck sein, aber auch Medizin gegen Akne oder Betablocker können Haarausfall verursachen.

Was tun bei Haarausfall?

Keinesfalls sollten Sie eine Eigendiagnose stellen und eigenständig Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein Blutbild durch den Hausarzt oder ein Gespräch mit einem Heilpraktiker oder Hautarzt, sollte Ihre erste Wahl sein. Mit diesen Fachleuten können Sie dann gemeinsam die Ursache diagnostizieren und einen Lösungsweg herausfinden.