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Frisuren
Hilfe Haarausfall

Rund 120000 Haare trägt jeder Mensch auf dem Kopf. Drei bis sieben Jahre bringt ein Haar dort zu, bis es ausfällt, um dem Nachwuchs Platz zu machen. Der durch­schnittliche Verlust pro Tag liegt bei 100 Haaren.150 Haare täglich tolerieren Hautärzte, in deren Fachgebiet das Thema Haare fällt, auch noch als normal. Nimmt der Haarausfall zu, kommt es zum Schüt­terwerden (»Effluvium«) der Kopfbehaa­rung bis hin zur Glatze (»Alopezia«). Die Ursachen sind vielfältig und längst nicht alle geklärt. Der kreisrunde Haar­ausfall (»Alopezia areata«) soll beispiels­weise ein Fehler im Immunsystem sein, der zur Entzündung der Haarwurzel und schließlich zum Ausfall der Haare führt. Männer wie Frauen sind in etwa gleicher Anzahl davon betroffen. Er muss vom Dermatologen behandelt werden.

Wie der Vater, so der Sohn

Der androgene Haarausfall ist vorwiegend ein Erbstück der Männer. Der Sohn hat seine Geheimratsecken, die Wirbel- oder Scheitelglatze vom Vater geerbt und gibt sie mit großer Wahrscheinlichkeit an seine männlichen Nachkommen weiter. Maß­geblich daran beteiligt sind die männli­chen Geschlechtshormone, die Androge­ne. Weil sie in geringen Mengen auch der weibliche Körper produziert, können Frauen ebenfalls davon betroffen sein, dass die Haare allmählich dünner werden. Was bei ihr Haarstyling noch geschickt zu kaschieren vermag, wird beim Mann schnell offensichtlich. Das gelichtete Haupthaar ist für viele ein nicht nur rein ästhetisches Problem. Üppiger Haarwuchs wird in unserer Gesellschaft nun mal mit Gesundheit, Vitalität und Potenz gleich­gesetzt. Gegen Haarausfall und eine begin­nende Glatzenbildung stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung wie Minoxi­dil® und Finasterid®, deren haarwuchsför­dernde Wirkung allerdings aufhört, wenn man sie wieder absetzt. Die einzige Mög­lichkeit zur dauerhaften »Aufforstung« der Kopfregion ist die Eigenhaartransplantati­on. Von der Einpflanzung künstlicher Haare raten plastische Chirurgen wie Der­matologen dringend ab. Sie bringt nicht nur optisch wenig zufrieden stellende Ergebnisse, der Organismus stößt den Fremdkörper ab.

 
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Frisuren Tipps

Beim Scheitel werden die Haare von einer möglichst geraden Linie aus zu beiden Seiten gekämmt. Man unterscheidet Mittelscheitel und Seitenscheitel. Mehr und mehr kommt der Zick-Zack-Scheitel in Mode, für den es bereits eigene Kämme gibt.